Google Music: jugendfreier Schwachsinn

googleplaymusicMit Musik halten es Amerikaner so wie mit Alkohol, den man öffentlich trinken darf, wenn die Flasche in einer Tüte steckt. Kraftausdrücke in Musikstücken mit werden dort entweder “ausgepiept”, rückwärts wiedergegeben oder sogar ganz ausgeblendet. Es gibt in den USA aber nicht nur die gesäuberten “Clean”-Versionen, sondern auch die originalen Texte in “Explicit”-Versionen.

Und das macht dem Google Play Music Manager von Google Music richtige Probleme. Dieser Dienst prüft nämlich, ob lokal vorhandene Musikstücke schon in Googles großem Vorratsspeicher liegen und spielt die dann aus diesem Pool ab.

Benutzer des Dienstes berichten immer häufiger, dass sie nur noch zensierte Versionen Ihrer unzensiert gekauften Songs hören. Es passiert aber auch, dass man den Kindern gesäuberte Versionen gekauft hat, und diesen dann online die Originale inklusive der Kraftausdrücke vorgespielt werden. Offensichtlich ist der Abgleich nicht ausreichend genau bzw. umfasst nicht das gesamte Musikstück.

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Über Klaus

Ich beschäftige mich seit fast 25 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World".
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