Das Wort zum Sonntag: Deutsche Hartz IV-Empfänger sollen jetzt Griechenland retten

Nach einer Vorabmeldung des Spiegel von heute prüft die Bundesregierung Pläne, die zusammenbrechende Wirtschaft in Griechenland durch die deutschen Stromkunden anzukurbeln. Da heißt es: “Um Investitionen in griechische Solarparks oder Windkraftanlagen anzureizen, soll die gesetzliche Förderung erneuerbarer Energien auch für griechische Unternehmen geöffnet werden.”

Schon innerhalb von Deutschland ist das eines der allerübelsten Umverteilungswerkzeuge, denn seinen Strom muss jeder Arme oder Hartz IV-Empfänger immer selbst bezahlen. Er wird teurer und teurer und die seit 2003 von 0,41 Ct/kWh auf 3,59 Ct/kWh im aktuellen Jahr fast auf das Zehnfache gestiegene Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) muss auch der allerärmste Deutsche bezahlen.

Wer reich ist und sich ein Haus leisten konnte, gehört zu den Profiteuren, denn die dürfen sich Solarpaneele auf ihr Dach stellen und den damit erzeugten Strom dem Versorger für völlig überteuerte Preise verkaufen, die dann aus der EEG-Umlage finanziert werden.

Wenn diese völlig unsoziale Umfinanzierung jetzt auch noch auf Griechenland ausgedehnt wird und deutsche Hartz IV-Empfänger für die Solarprojekte reicher Griechen bluten müssen, ist die Grenze des Zumutbaren sicher überschritten.

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